Die BeraterInnen

Aus dem Wissen um die Schwierigkeiten, Mobbing adäquat zu begegnen, und aus der Erfahrung, dass eine Austragung von Konflikten auf der rechtlichen Ebene eskalierend und für Mobbingbetroffene zusätzlich belastend wirkt, werden auch und vor allem an Wegen der Konfliktlösung abseits rechtlicher Argumentationen und Strategien gearbeitet.

 

Dazu bedarf es einer ganzheitlichen Arbeitsweise die alle Konfliktbeteiligen einbezieht. Das Vorgehen der MobbingberaterInnen ist daher multiperspektivisch: rechtlich, psychologisch, ressourcenorientiert, systemisch. Sie versuchen die Perspektiven und Belange sowohl der unter Mobbing leidenden als auch der (angeblich) Mobbing ausübenden Person zu berücksichtigen. Sie arbeiten an und mit den Verantwortlichkeiten der Betroffenen für ihre Handlungsentscheidungen. Das führt meist weg von Täter-Opfer-Klassifizierungen zu interessen-, bedürfnis- und ressourcenorientierten Lösungsansätzen, mit denen eine weitere Eskalation des Konflikts möglichst vermieden werden soll.

 

Die MobbingberaterInnen stehen in persönlichem Kontakt zu

° ÄrztInnen - vor allem aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin und Psychiatrie

° PsychologInnen und PsychotherapeutInnen und

° RechtsanwältInnen und JuristInnen

und pflegen den interprofessionellen Austausch. Ein solcher besteht auch zu anderen Beratungseinrichtungen, die Mobbingbetroffene unterstützen.